joulukuu 5, 2014

Sveitsiläisten vaihto-opiskelijoiden viikonloppu Lapissa

Sveitsiläisten vaihto-opiskelijoiden viikonloppu Lapissa

Das etwas andere Wochenende am See

Text und Fotos / teksti ja kuvat: Anna Perriard

per 2

Bei kühlen -15° kamen wir beim Mökki am Norvajärvi an. Als Austauschstudentin konnte ich mir das Angebot, ein Wochenende in einem solchen traditionellem finnischen Wochenendhaus zu verbringen, natürlich nicht entgehen lassen.

per 4

Als erstes wurde dann sofort der Kamin und die Sauna eingeheizt. Durch die kalten Temperaturen draussen nahm das einige Zeit in Anspruch, aber es erlaubte uns auch einen Spaziergang auf dem zugefrorenen See zu machen. Wir mussten unser Trinkwasser selber mitnehmen, da es im Haus keine Wasserleitung gibt.

per 5

Für die Sauna, den Abwasch und alles sonstige holten wir das Wasser vom See. Das heisst konkret Axt und Eimer in die Hand nehmen und ca. 50 Meter vom Ufer entfernt ein Loch ins Eis schlagen. Es ging einfacher als gedacht, sich durch die ca. 15 cm Eisschicht zu schlagen. Die Axt behielt ich noch eine Weile in der Hand und hackte Holz, damit wir auch ordentlich Material zum einfeuern hatten.

per 6

Am ersten Abend erreichten wir dann eine angenehmen Temperatur von 5° im Wohnzimmer – wir merken, dass dieses Mökki eher ein Sommer-Mökki ist, packen uns warm ein und legen uns schlafen. Bevor in den nächsten Tag gestartet werden kann, müssen zuerst einige Aufgaben erledigt werden: Einfeuern, neues Eisloch aufschlagen, Wasser reintragen, Holz hacken und dann gibt es das wohlverdiente Frühstück.

Die Temperaturen werden auch draussen ein wenig angenehmener und klettern zur Nullgrad Grenze hinauf. Dadurch wird es auch drinnen ein wenig wärmer. Es dauert nicht lange und wir gewöhnen uns an den Rhythmus, den uns das Mökki vorgibt und man merkt zum ersten Mal, wie viel Wasser man eigentlich so den lieben langen Tag braucht, wenn man es selber reintragen muss. Auch wenn wir tagsüber keine Tiere sahen, können wir doch anhand der Fusspuren sehen, dass sie da waren. Am vierten Tag beschliessen wir wieder nach Hause zu gehen und nehmen uns vor das nächste Mal im Sommer in ein so wunderschönes Mökki zu gehen.

per 1

per 3

 

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Das etwas andere Wochenende am See

Text und Fotos / teksti ja kuvat: Anna Perriard

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Bei kühlen -15° kamen wir beim Mökki am Norvajärvi an. Als Austauschstudentin konnte ich mir das Angebot, ein Wochenende in einem solchen traditionellem finnischen Wochenendhaus zu verbringen, natürlich nicht entgehen lassen.

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Als erstes wurde dann sofort der Kamin und die Sauna eingeheizt. Durch die kalten Temperaturen draussen nahm das einige Zeit in Anspruch, aber es erlaubte uns auch einen Spaziergang auf dem zugefrorenen See zu machen. Wir mussten unser Trinkwasser selber mitnehmen, da es im Haus keine Wasserleitung gibt.

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Für die Sauna, den Abwasch und alles sonstige holten wir das Wasser vom See. Das heisst konkret Axt und Eimer in die Hand nehmen und ca. 50 Meter vom Ufer entfernt ein Loch ins Eis schlagen. Es ging einfacher als gedacht, sich durch die ca. 15 cm Eisschicht zu schlagen. Die Axt behielt ich noch eine Weile in der Hand und hackte Holz, damit wir auch ordentlich Material zum einfeuern hatten.

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Am ersten Abend erreichten wir dann eine angenehmen Temperatur von 5° im Wohnzimmer – wir merken, dass dieses Mökki eher ein Sommer-Mökki ist, packen uns warm ein und legen uns schlafen. Bevor in den nächsten Tag gestartet werden kann, müssen zuerst einige Aufgaben erledigt werden: Einfeuern, neues Eisloch aufschlagen, Wasser reintragen, Holz hacken und dann gibt es das wohlverdiente Frühstück.

Die Temperaturen werden auch draussen ein wenig angenehmener und klettern zur Nullgrad Grenze hinauf. Dadurch wird es auch drinnen ein wenig wärmer. Es dauert nicht lange und wir gewöhnen uns an den Rhythmus, den uns das Mökki vorgibt und man merkt zum ersten Mal, wie viel Wasser man eigentlich so den lieben langen Tag braucht, wenn man es selber reintragen muss. Auch wenn wir tagsüber keine Tiere sahen, können wir doch anhand der Fusspuren sehen, dass sie da waren. Am vierten Tag beschliessen wir wieder nach Hause zu gehen und nehmen uns vor das nächste Mal im Sommer in ein so wunderschönes Mökki zu gehen.

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